... und Abends zum Ost-Pol
- das SB-Lokal auf Weltniveau 1968 projektiert - 2008 eröffnet Montag bis Samstag ab 20Uhr

Königsbrücker Strasse 47
(unterhalb der Schauburg)

... und hier die Daten für die Veranstaltungen und Konzerte im Ost-Pol:

Mo. 20 10
ARLISS NANCY + EAMON MCGRATH

"Running Wild in Europe" Tour 2014

www.arlissnancymusic.bandcamp.com
www.eamonmcgrath.ca

Bevor die nicht abklingenden Jubelrufe ihres mit Freuden in die Arme genommenen Zweitwerks „Simple Machines" (VÖ: Nov. 2012 via Gunner Rec.) überhaupt ansatzweise verstummen konnten, schieben die aus Fort Collins, Colorado stammenden Folk-Punk-Rocker ARLISS NANCY bereits weniger als 12 Monate später hinterrücks ihr Drittwerk „Wild American Runners" auf den Plattenteller hinterher. Ein musikalisch facettenreiches wie songschreiberisch eindrucksvolles Statement. Ring frei für eines der gefühlvollsten Rock'n'Roll-Alben des Jahres 2013, welches am 04.10.2013 über Gunner Records erscheint.

Folgende Hypothese: Wenn sich Rod Stewart ein amerikanisches Punkrock-Herz implantieren würde, Bruce Springsteen in kleinen schwitzigen Venue performen würde und The Hold Steady kurz vor der Veröffentlichung von „Boys And Girls In America" stünden, dann wäre es das perfekte Klima für ein Album wie „Wild American Runners". ARLISS NANCY nehmen den Hörer mit ihrem dritten Studioalbum auf eine in Americana-, Country- und Rock'n'Roll-getränkte musikalische Reise, gebaut auf einer stabilen Punkrockarchitektur, verziert mit Klavier- und Orgelornamenten.

„Wild American Runners" bekennt sich zum Traditionsbewusstsein genauso wie zu einem zeitgemäßen Sound, weht stürmisch und doch bedächtig mit solch immenser Wärme entgegen, sodass man sich die freche Behauptung erlaubt, man kenne den mittleren Westen der USA besser als seine eigene Westentasche. ARLISS NANCY ergänzen kaltschnäuzig den Soundtrack zwischen The Gaslight Anthem, The Hold Steady und Lucero beim spätsommerlichen Barbecue.

Natürlich sind die Flanellhemden halb hochgekrempelt, die Halspulsader zum Verkrampfen angestrengt, während Cory Call und Kyle „GB" Oppold eine pathosbeladene Rhetorik aus ihren whiskeygetränkten, käsehobelgeraspelten Stimmbändern pressen und Schweiß und Röte die bärtigen Gesichter zieren. ARLISS NANCY spielen herrlich unverkrampft auf, sodass „Wild American Runners" die „leicht von der Hand gehen"-Attitüde und Ungezwungenheit stolz im Gesicht steht.

EAMON MCGRATH
At 23, Eamon McGrath has a list of accomplishments under his belt that would echo that of a writer twice his age: 250+ songs written and recorded, album of the year credits, multiple tours through the UK, Canada and Europe, and stints playing in the backing bands for both the legendary Daniel Johnston and Julie Doiron.

McGrath's style is constantly changing and his shows range from sweaty, bombastic, punk and noisy garage-rock inspired barnburners, to quiet, intimate country best fit for a Western saloon. In the span of a single concert, and sometimes in the span of a song, heart-wrenching confessional lyrics pave the highway towards string-shredding guitar solos and an adolescent howl like no other.

Di. 21 10
Dynamite Konzerte präsentiert:
Reverend Shine Snake Oil Co.

Jazz/Rock'n'Roll/Afropunk aus Kopenhagen, New York, Berlin

Reverend Shine Snake Oil Co. kommen aus Kopenhagen, ihre Wurzeln liegen jedoch in Amerika, zwei Bandmitglieder stammen ursprünglich aus New York. Sie verneigen sich in ihrer Musik vor den Ursprüngen der amerikanischen Rock- und Popmusik – z.B. Blues, Jazz, Swing, Folk, Gospel, Soul, Rocksteady und afrikanische Polyrhythmen. Dabei vergessen sie nicht, dass sie im hier und jetzt leben. Sie spielen moderne Musik im Duktus der Vergangenheit, reduziert bis auf die Knochen, leidenschaftlich und seelenvoll. Nie auf den billigen Effekt schielend, immer gradling, zeitlos und aktuell zugleich. Ihre Texte sind moderne Märchen, die von Hemmungslosigkeit und Erlösung erzählen. Kraftvoll und aufsässig ist die Performance von Frontmann Claudius Pratt, welche von der Band in höchster Qualität getragen wird. Musikalische Medizinmänner, die alte, mysteriöse Heilmittel für moderne Beschwerden anbieten. Bei ihren Konzerten ist Magie im Spiel: Schlangennöl wird in heilenden Balsam verwandelt!

Tickets: VVK 8,00 EUR, AK 10,00 EUR
Infos: www.shineonline.dk

Mi. 22 10
misch masch sounds präsentiert:
SEA WOLF (USA) // No King. No Crown.

misch masch sounds präsentiert

SEA WOLF (USA) // No King. No Crown.

Sea Wolf Kopf und-Sänger Alex Brown Church besuchte die Filmschule NYU und war 1998 Gründungsmitglied der Band Irving. Viele der von ihm geschriebenen Songs passten nicht zur Musikrichtung der Band und so begann Church mit Sea Wolf in Los Angeles mit wechselnden Musikern und Demoaufnahmen in Seattle mit dem Produzenten Phil Ek (Band of Horses, The Shins, Fleet Foxes). Sea Wolf unterschrieb 2007 bei Dangerbird Records und brachte die erste EP Get To The River Before It Runs Too Low und ein Album unter dem Titel Leaves In The River heraus.

Am 22. September 2009 veröffentlichte Sea Wolf das zweite Studioalbum unter dem Titel White Water, White Bloom. Das Album wurde von Mike Mogis (Bright Eyes, Monsters of Folk, M. Ward) in Omaha produziert.

Das dritte Album „SONG SPELLS, NO. 1: CEDARSMOK“ kommt am 19.09.14.

VIDEO „Old Friend“, Live http://www.youtube.com/watch?v=iE1wQZ0AhoI
WEBSITE www.seawolfmusic.com
FACEBOOK www.facebook.com/seawolf
SOUNDCLOUD www.soundcloud.com/seawolf

Support: No King. No Crown.

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Tickets: VVK 9€ zzgl. Gebühren

— > Sax Ticket an der Schauburg
— > http://goo.gl/Q1rJ1T (Konzertkasse Dresden)

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https://www.facebook.com/mischmaschsounds

Do. 23 10
Mjuix & Leaving Friends
@ Umundu-Festival Dresden im Ostpol

mjuix ist das Indiepop-Projekt um die charismatische Sängerin Tru D. Mjuic, das mit seinen ausgefeilten Kompositionen im 80ties Style die Leute zum ekstatischen Tanzen und zum Zuhören bewegt. mjuix schlagen eine Brücke zwischen den Synthie-Helden der 80er und dem Disco-Funk-Pop der 2010er Jahre, weshalb die Band sowohl mit Siouxsie and the Banshees als auch mit The Whitest Boy Alive oder Who Made Who verglichen werden kann.

Mit dem im September 2012 erschienenen Album Sea Horses beweisen mjuix einmal mehr ihr musikalisches Talent und ihre Vielseitigkeit. Denn die neun Songs gleiten geschmeidig von Funkpassagen in dumpfe Electrobeats, von süßen sphärischen Klängen in fette Gitarrenriffs. Und das alles mit einem freakigen Hauch von Elektronik! Hauptsache ist der typische mjuixsound, der durch die einzigartige Stimme von Tru D. Mjuic und ihre Synthies unverwechselbar wird.

Live versprühen mjuix pure Energie von der Bühne, was die Band bei ihren Supportshows für Phillip Boa & the Voodooclub oder I am in love und bei ihren Gigs auf der Leipziger Musikmesse (Pop Up unter Beweis gestellt hat.

http://www.mjuix.de/

Leaving Friends sind 6 Junge Leute die einfach gute Musik unter die Menschen bringen wollen. Ihre Indiesounds untermalen sie mit der Mundharmonika und fordern das Publikum auf zu tanzen oder einfach nur die Musik zu genießen.

https://www.facebook.com/LeavingFriends

Mehr Infos hier:
www.umundu.de/dresden/festival/2014
www.ost-pol.de/

Fr. 24 10
Culture Club (DD)

Culture Club is a community of music affine folks. Sober Rider, Boy John, Lady Port-Huntley & Bob Tsunami spin records between Pop, Wave, Post-Punk, Shoegaze, <insertrandommusicgenre> and whatever hits on them or you

[LIИК]

Sa. 25 10
WINE AND GRINE Jamaican Vintage Sounds

King Irie (Hamburg) &
Sir Vivor (Upon My Soul, Dresden)
& Special Guest

Mo. 27 10
Monkey Three

Wenn es um seltsame Namen geht, haben die Schweizer Monkey3 die Nase ganz weit vorn. Geht es dabei um den dritten Affen in "Planet der Affen", der sich in der dritten Szene des Films in der Nase bohrt? Geht es um die legendären drei Affen Nix Sehen, Nix Hören, Nix Sagen? Ist der Name etwa vollkommen sinnfrei?

Genaues wissen wohl nur Picasso (Bass), Walter (Drums), Boris (Gitarre) und Mister M (Samples/Keys), die die Band 2001 im schweizerischen Lausanne ins Leben rufen. Musikalisch sieht sich das Quartett von Black Sabbath, Led Zeppelin, Pink Floyd und Ähnlichem aus den 70ern beeinflusst und spielt somit - korrekt - Stoner Rock. Das Besondere an Monkey3 ist allerdings, dass sie rein instrumental, also ohne Sänger, zu Werke gehen.

2003 bringen sie in Eigenregie ihr selbstbetiteltes Debüt auf den Markt und setzen die ersten 1.000 Kopien recht schnell ab. So wird das belgische Label Buzzville auf die Alpenländler aufmerksam und wirft die Scheibe 2004 mit verändertem Artwork noch einmal neu auf den Markt. Da die Reviews durch die Bank euphorisch ausfallen, packen die Jungs ihre Koffer und ziehen kreuz und quer durch Europa. Dabei teilen sie sich die Bühne mit Alabama Thunderpussy, Mono, Dozer oder Hypnos 69.

Im April 2006 geht es wieder ab ins Studio, um am Nachfolger zu arbeiten. Zwischendrin lassen sich Monkey3 aber nicht die Chance entgehen, eine Split-EP zu veröffentlichen. Die sollte zunächst zusammen mit Ufomammut erscheinen, letztlich teilen sie sich den Platz aber mit Hypnos 69.

Das zweite Album "39 Laps" erscheint Mitte Februar 2007 und bietet nicht nur für Dauerkiffer jede Menge interessante Zeitlupenriffs und Soundwände. Mit "Once Upon A Time In The West" haben sie auch eine fast zehnminütige Nummer mit dabei, die auf dem gleichnamigen Stück von Ennio Morricone basiert.

Scheinbar sind Monkey3 in Sachen Coverversionen auf den Geschmack gekommen. 2009 legen sie mit "Undercover" ein Album vor, auf dem sich neuinterpretierte Fremdkompositionen von KISS, Archive, Pink Floyd, Led Zeppelin oder Deep Purple finden. Zum ersten Mal arbeiten sie auch mit Gesang, den sie von John Garcia (Kyuss, Hermano) und Tony Jelencovich (M.A.N., Transport League) beisteuern lassen.

Dennoch sehen sie das eher nur als Experiment an. Für ihre eigenen Songs wollen sie weiterhin ohne Gesang arbeiten - zumal das nach wie vor funktioniert und Monkey3 in ganz Europa unterwegs sind. Nach dem Roadburn Festival in Holland und dem Hellfest in Frankreich machen sie sich an die Aufnahmen von "Beyond The Black Sky", das dieses Mal wieder ausschließlich aus eigenen Kompositionen besteht.

http://www.monkeythree.com/

Di. 28 10
Dynamite Konzerte präsentiert:
Warm Graves

Myth-Pop aus Leipzig

Mit ihrem im Oktober 2014 erscheinenden Debüt “Ships Will Come” liefern Warm Graves ein Konzeptalbum, welches sich inhaltlich eng mit dystopischer Sciencefiction-Literatur verknüpft sieht. Dabei vermag es die Band einen surrealen Kosmos zu erschaffen, dessen traumwandlerische Stimmung von treibend- repetitiver Rhythmik getragen wird, während ein aus der ferne schallender Chor die Rolle des Leadgesangs übernimmt. Zeiten, in denen sich fast jedes Produkt ausschliesslich dem Mensch als Individuum zuwendet, stellen Warm Graves mit “Ships Will Come” eine Album entgegen, bei dem bewusst das Kollektiv in den Vordergrund gerückt wurde. So entstanden sind sieben Songs, die sowohl inhaltlich als auch durch lange Überblenden strukturell miteinander verknüpft sind und zusammen den Charakter eines Soundtracks entwickeln. Zwischen Flaming Lips, Arcade Fire und NEU! – eine wohlige Tour de Sci-Fi-Delic!

Beginn: 22 Uhr
Support: Stefkovic van Interesse
Tickets: VVK 8,00 EUR, AK 10,00 EUR
Infos: www.facebook.com/WARMGRAVES

Mi. 29 10
Valley of the Sun

Eine Band mit Namen VALLEY OF THE SUN muss einfach Stoner Rock fabrizieren. Die Assoziationen sind offenkundig und können kaum mißdeutet werden, schon tauchen am Horizont die Sandtürme und Rauchschwaden auf und es regiert der fette Tony Iommi-Gedächtnisriff. Ähnlich wie ihre Waffenbrüder KARMA TO BURN oder TRUCKFIGHTERS (mit denen sie schon einen Van teilten, um "On The Road" über die staubigen Landstraßen zu gleiten, die Fans in den Undergroundschuppen mit ihrer explosiven Genremischung für sich zu gewinnen) orientiert sich die Band aus Cincinnati, Ohio am klassischen, gradlinig-rockenden und schnörkellosen Desert/Stoner-Sound, ohne sich dabei aber selbst in unendliche Riff-Loop-Universen zu katapultieren oder im fuzzy Feedback-Treibsand zu verlieren.

[LIИК]

Do. 30 10
Fête pour Francophile

Ska*Soul*Chanson*E-Swing avec Dj Louis le Flic

Do. 30 10
Fête pour Francophile

Ska*Soul*Chanson*E-Swing avec Dj Louis le Flic

Fr. 31 10
Helga Blohm Dynastie
+ Mad Mans Milk
+ Root Damage Disko

HELGA BLOHM DYNASTIE aus Berlin jammen zwischen verschrobenem Folk, Delta-Blues und Psychedelic vor sich hin, roh, ungeschliffen, mit Telefonhörergesang: "ein Gemisch aus Super verbleit ... dem Gefühl, etwas ganz Besonderem beizuwohnen, und einfach nur purer Sympathie." Und genau das trifft den Nagel auf den Kopf: 60ies Garage Rock, der sich konzeptionell Kategorisierungen entzieht.

https://www.facebook.com/HelgaBlohmDynastiie

Mad Man‘s Milk aus Dresden spielen melancholische, schräge, noisige und von dunklem Grunge wie auch wildem Garagepunk beeinflusste Musik, die mit eingängigen Melodien und dem ausdrucksstarken Gesang von Uwe Rosner samt sehr eigenen überraschenden musikalischen Brüchen vereinnahmt, aufwühlt, antreibt und verstört.
Uwe Rosner [ Oscott ] an Gesang und Gitarre, zusammen mit Oliver Zorn [ Trieblaut, Root Damage Disco ] an den Drums und Backvocals tragen ihre verschiedenen vielen Einflüsse bei und formen diesen zu einem gemeinsamen düsteren und ungewöhnlichen Klang: WEiRD GARAGE GRUNGE!

Ein bisschen, als spielten späte Two Gallants frühe Gun Club.
Analog aufgenommen wurde die erste LP der Mad Man´s Milker unter äußerst gesundheitsschädigenden Bedingungen im Dezember 2010 in der Küche des Liveclubs Kommärzbanck Hammerstadt.

https://www.facebook.com/madmansmilk

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